Herzschrittmacher & Defibrillator (ICD)
Ein gesunder Herzrhythmus ist entscheidend für Leistungsfähigkeit und Lebensqualität. Kommt es zu zu langsamen, zu schnellen oder unregelmäßigen Herzschlägen, können moderne Herzimplantate wie Herzschrittmacher oder implantierbare Defibrillatoren (ICD) das Herz zuverlässig unterstützen und lebensbedrohliche Rhythmusstörungen verhindern.
In der Kardiologie am Nordpark begleiten wir Patientinnen und Patienten mit Herzschrittmachern und Defibrillatoren umfassend – von der Diagnostik über die Therapieentscheidung bis zur langfristigen Nachsorge.
Wann ist ein Herzschrittmacher notwendig?
Ein Herzschrittmacher wird eingesetzt, wenn das Herz dauerhaft oder anfallsartig zu langsam schlägt oder die elektrische Reizleitung gestört ist. Typische Beschwerden können Schwindel, Ohnmacht, Müdigkeit oder Leistungsminderung sein. Der Schrittmacher übernimmt die Impulsgebung und sorgt für einen stabilen Herzrhythmus.
Was ist ein implantierbarer Defibrillator (ICD)?
Ein ICD wird bei Patientinnen und Patienten eingesetzt, die ein erhöhtes Risiko für gefährliche Herzrhythmusstörungen haben. Neben der Schrittmacherfunktion kann ein ICD lebensbedrohliche Rhythmusstörungen erkennen und diese durch gezielte elektrische Impulse oder Schocks beenden.
Diagnostik und Therapieplanung
Vor einer Implantation erfolgt eine sorgfältige kardiologische Abklärung. Dazu gehören unter anderem Ruhe- und Langzeit-EKG, Belastungsuntersuchungen sowie bildgebende Verfahren. Auf dieser Basis entscheiden wir gemeinsam mit Ihnen, ob ein Herzschrittmacher oder ein Defibrillator sinnvoll ist und welches System am besten zu Ihrer individuellen Situation passt.
Kontrolle und Nachsorge
Regelmäßige Kontrollen sind ein wichtiger Bestandteil der Therapie. Dabei überprüfen wir die Funktion des Implantats, passen die Einstellungen an und kontrollieren den Batteriestatus. Ziel ist eine sichere, effektive und langfristig stabile Versorgung – abgestimmt auf Ihren Alltag und Ihre Bedürfnisse.
